Extempore, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Extempores · Nominativ Plural: Extempore/Extempores
Aussprache 
Worttrennung Ex-tem-po-re
Herkunft Latein
eWDG, 1967

Bedeutung

improvisierte Einlage auf dem Theater
Beispiel:
Natürlich hatte jeder Komiker in dieser Rolle seine eigenen Extempores [WildenhainSchauspieler104]

Verwendungsbeispiele für ›Extempore‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er selbst war ein Extempore von Kopf bis zu Fuß.
Ball, Hugo: Flammetti. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 4897
Die Schauspieler verlieren sich in mal müden, mal mutigen, mal witzigen und leider immer wieder witzlosen Extempores.
Die Welt, 03.12.2002
Übrigens, es gab auch eine Premiere, und der konnten die Extempores nur nutzen.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2002
Sein Text bleibt ziemlich ungeschoren, manchmal wird er durch ein Extempore vor allem der Kommissare ergänzt.
Die Zeit, 25.02.1980, Nr. 08
Er arbeitete mit ganz anderen, viel geistvolleren Extempores als seine „Alfred“-Kollegen.
Die Zeit, 04.01.1965, Nr. 01
Zitationshilfe
„Extempore“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Extempore>, abgerufen am 08.07.2020.

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