Externe, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Externen · Nominativ Plural: Externe(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Externen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Externe.
WorttrennungEx-ter-ne
Grundformextern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

extern · Externer
extern Adj. ‘auswärtig, fremd’, im 19. Jh. entlehnt aus lat. externus ‘äußerlich, auswärtig, fremd’, das zu lat. exter, exterus ‘außerhalb befindlich, auswärtig’ gehört, einer Adjektivbildung zu lat. ex ‘aus’ (s. ↗ex-). Substantiviert Externer m. häufig für Schüler, die nicht im Internat (s. ↗intern) einer Schule wohnen bzw. als Auswärtige zur Prüfung zugelassen werden.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Teilweise leiten die Lehrer solche Kurse an, teilweise sind es Externe.
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2004
Statt mit Nummern zu jonglieren, kann man die Externen jetzt beim Namen nennen.
C't, 1999, Nr. 14
Denn 53 von 100 befragt ten Unternehmen klagten über Schwierigkeiten mit den Externen.
Die Zeit, 21.04.1972, Nr. 16
Die Studenten werden von Professoren, Dozenten und Externen ausgesucht; der Abiturnoten-Durchschnitt spielt keine entscheidende Rolle.
Der Spiegel, 20.07.1987
Externe nutzen gern die Postkorbzeit für eigene Telefonate oder für Kontaktpflege im Unternehmen.
Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 107
Zitationshilfe
„Externe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Externe>, abgerufen am 14.12.2019.

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