Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Färbung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Färbung · Nominativ Plural: Färbungen
Aussprache 
Worttrennung Fär-bung (computergeneriert)
Wortzerlegung färben -ung
eWDG

Bedeutungen

1.
das Färben
Beispiele:
die Färbung von Garnen und Geweben
die gleichzeitige Färbung mit mehreren Farbstoffen
für ihr Haar ist eine Färbung besser als eine Tönung
2.
Zusammenspiel der Farbtöne
Beispiele:
das Tier hatte eine besonders schöne Färbung
im Oktober ist die Färbung des Laubs besonders schön
Bernstein ist wegen seiner schönen Färbungen sehr beliebt
bei dieser Wespengattung bestehen in Größe und Färbung weitgehende artliche Unterschiede
daß nämlich Cooks Augen eine gefährliche kaltblaue Färbung angenommen hatten [ I. SeidelLabyrinth129]
3.
übertragen in eine bestimmte Richtung zielende Abweichung, Tendenz
Beispiele:
einem Bericht, Vortrag, einer Rede eine bestimmte Färbung geben
die landschaftliche Färbung seiner Sprache verriet seine Herkunft
Früher schien dieser Dillinger Demokrat mit stark sozialistischer Färbung zu sein [ Kellerm.Totentanz23]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
Farbschlag (Züchtung) · Fellfarbe · Färbung  ●  Farbe  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Farbgebung · Farbgestaltung · Färbung · Kolorierung · farbliche Gestaltung
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Färbung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Färbung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Färbung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer leicht dialektischen Färbung hatte er diese Worte gesagt. [Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 25]
Von den antiken Sprachen hat nur die hebräische Ausdrücke ähnlicher Färbung. [Weber, Max: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1920], S. 61]
Dadurch kann das Tier chamäleonartig seine Färbung der herrschenden Farbe der Umgebung anpassen. [Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 167]
Diese meist einstimmigen Chöre sind reizvoll durch die sizilianische Färbung der Melodie. [Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 440]
Durch die Färbung eines Fingers schlossen die Beamten das mehrmalige Erscheinen derselben Person in einem Wahllokal aus. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1999]]
Zitationshilfe
„Färbung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/F%C3%A4rbung>.

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