Fühlfaden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFühl-fa-den (computergeneriert)
WortzerlegungfühlenFaden
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet Fühler
bildlich
Beispiel:
mit seiner unerleuchteten Seele, die aber mit Fühlfäden zu tasten verstand [A. ZweigElfenbeinfächer230]

Typische Verbindungen
computergeneriert

fein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fühlfaden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und er fühlte wieder in den Enden der langen Fühlfäden ein Zucken und Ziehen.
Scheerbart, Paul: Lesabéndio. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 6743
Suchend streckte mein Herz Fühlfäden nach Verständnis und Anschluß aus.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 6784
Zitationshilfe
„Fühlfaden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fühlfaden>, abgerufen am 21.05.2019.

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