Führerrolle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFüh-rer-rol-le (computergeneriert)
WortzerlegungFührerRolle2
eWDG, 1967

Bedeutung

Aufgabe, Tätigkeit als Leiter
Beispiel:
in der geistigen Auseinandersetzung die Führerrolle übernehmen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die Wahl sei seine "energische spirituelle Führerrolle" ausschlaggebend gewesen.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.1996
Für eine solche falsch verstandene Führerrolle sei er nicht zu haben.
Die Zeit, 31.01.2011 (online)
In behaglicher Zeit ist es sehr erhebend, eine Führerrolle zu spielen, einen Schritt vor der Vernichtung aber taucht man lieber in der Masse unter.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 357
Mit solcher Anerkennung wäre für das allgemeine Empfinden zugleich seine legitime Führerrolle anerkannt worden.
Grunebaum, Gustav Edmund von: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21434
Der erste Begriff beruht auf einer unsachgemäßen Abstraktion, bei der die Bestimmung der Führerrolle durch die Geführten übersehen wird.
Hofstätter, P. R.: Masse. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11359
Zitationshilfe
„Führerrolle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Führerrolle>, abgerufen am 21.08.2018.

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