Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fürstbischof, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Fürstbischofs · Nominativ Plural: Fürstbischöfe
Worttrennung Fürst-bi-schof
Wortzerlegung Fürst Bischof
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

im Heiligen Römischen Reich Bischof im Fürstenrang

Typische Verbindungen zu ›Fürstbischof‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fürstbischof‹.

Dienst Grabmal Hof Hofmusik Kapelle Rat Residenz Silberservice Sitz Sommerresidenz Tod Wahlkapitulation augsburger bamberger basler breslauer eichstätter evangelisch freisinger fuldaer hildesheimer komponieren lütticher nachmalig osnabrücker passauer protestantisch salzburger verbieten würzburger

Verwendungsbeispiele für ›Fürstbischof‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon rollen sich drei, vier nie gesehene Pläne auf dem Tisch des Fürstbischofs. [Die Zeit, 29.05.1987, Nr. 23]
Zehn Jahre lang hat sie Material zusammengetragen und das Werk des Fürstbischofs photographisch dokumentiert. [Süddeutsche Zeitung, 05.08.1998]
Er beurteilt den Fürstbischof ohne Überschwenglichkeit, charakterisiert ihn aber als wohlmeinend und tüchtig. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 249]
Nach dem Tode des Fürstbischofs wurde er 1796 mit 353 Talern jährlicher Pension verabschiedet. [Wirth, Helmut: Dittersdorf. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 15185]
Von den Fürstbischöfen wurde die hochmittelalterliche Burg erweitert, aufgestockt und umgebaut. [Die Zeit, 07.10.1983, Nr. 41]
Zitationshilfe
„Fürstbischof“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/F%C3%BCrstbischof>.

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