Fürstenknecht, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFürs-ten-knecht
WortzerlegungFürstKnecht
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch
siehe auch Fürstendiener

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da waren die beiden "Fürstenknechte" plötzlich weit entfernt von Thron und Altar.
Die Zeit, 30.08.1999, Nr. 35
Der Name eines Fürstenknechts wird oft als Schimpfname verwendet, und sein Wert als wissenschaftliche Kategorie ist nicht unbeschädigt.
konkret, 1997
Luther war schwerlich der politische Taktiker, der Opportunist und Fürstenknecht, der mit diesem Appell an den Adel seine Reformation retten wollte.
Die Zeit, 30.10.1987, Nr. 45
Die Vorbereitung des Luther-Jahres 1983 bot der DDR Anlaß, auch ihr bisheriges Bild vom »Fürstenknecht« Martin Luther zu reformieren.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - K. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 3845
Auch Madame Aubry, die Mutter der - inzwischen wieder abgeschafften - 35-Stunden-Woche, hielt sich nicht lange beim Fürstenknecht Peter Paul Rubens auf.
Die Welt, 11.03.2004
Zitationshilfe
„Fürstenknecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fürstenknecht>, abgerufen am 22.11.2019.

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