Fürwahrhalten, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Fürwahrhaltens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungFür-wahr-hal-ten (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon bei den Apostolischen Vätern ist G. hauptsächlich das gehorsame Fürwahrhalten einer Reihe heiliger Überlieferungen.
Graß, H.: Glaube. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 9847
Andererseits aber - und darum handelt es sich hier zunächst - entwickelt sich der Glaube zum Fürwahrhalten intellektuell verstandener Lehrsätze, die ihrerseits Produkt intellektueller Überlegung sind.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 314
Oder daß das Fürwahrhalten absurder Behauptungen leichter wäre, wenn Theologen als Fußballspieler auftreten oder sich für Jazz und abstrakte Malerei interessiert zeigen?
Die Zeit, 26.11.1965, Nr. 48
Jimmy Carter hätte Freude an seinem integren Charakter, Henry Kissinger an seinen diplomatischen Fähigkeiten, das eigene Fürwahrhalten nicht mit dem Weltgesetz zu verwechseln.
Die Zeit, 29.04.1977, Nr. 18
Nach E. REINHOLD ist das Meinen »ein mehr oder weniger zweifelndes Fürwahrhalten« (Lehrb. S. 173).
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - M. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 24908
Zitationshilfe
„Fürwahrhalten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fürwahrhalten>, abgerufen am 16.06.2019.

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