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Fabelei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fabelei · Nominativ Plural: Fabeleien
Aussprache 
Worttrennung Fa-be-lei
eWDG

Bedeutungen

1.
phantasievolles Erzählen
Grammatik: meist im Singular
Beispiel:
das ist romantische, phantasievolle Fabelei des Erzählers
2.
abwertend phantastische Geschichte
Beispiele:
erzähl keine Fabeleien!
solche Fabeleien glaube ich nicht
Phantasiegebilde
Beispiel:
Auch ist Gunnars Wahnsinn … keine leer‑romantische Fabelei [ Th. Mann11,589]

Verwendungsbeispiele für ›Fabelei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich beabsichtige nicht, hier noch einmal auf diesen Wust von Theorien und Fabeleien einzugehen. [Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 202]
Wenig später hat man diesem J. bereits einen von Fabeleien strotzenden Brief an verschiedene christliche Herrscher zugeschrieben, dessen Hauptstoff der Alexandersage entstammt. [Bauer, W.: Johannes. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 10082]
Klar, solche Fabeleien steigen nicht nur aus den Tiefen des Gemüts, sondern ebenso aus Zeitungen, aus dem Abenteuerbuch und seinen herrlich lackierten Bildern. [Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 28]
Und zu jedem dieser Denkmäler gibt es nicht nur seine Geschichte, sein Schicksal, sondern Geschichten, Legenden, Anekdoten, Familienchronik und Fabeleien von Fremdenführern. [Die Zeit, 15.04.1960, Nr. 16]
Inzwischen hat es die Fabelei für die Kleinen in die Literaturgeschichte der Großen geschafft [Die Zeit, 28.01.2002, Nr. 04]
Zitationshilfe
„Fabelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fabelei>.

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