Fabelei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fabelei · Nominativ Plural: Fabeleien
Aussprache 
Worttrennung Fa-be-lei
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
phantasievolles Erzählen
Grammatik: meist im Singular
Beispiel:
das ist romantische, phantasievolle Fabelei des Erzählers
2.
abwertend phantastische Geschichte
Beispiele:
erzähl keine Fabeleien!
solche Fabeleien glaube ich nicht
Phantasiegebilde
Beispiel:
Auch ist Gunnars Wahnsinn ... keine leer-romantische Fabelei [Th. Mann11,589]

Verwendungsbeispiele für ›Fabelei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich beabsichtige nicht, hier noch einmal auf diesen Wust von Theorien und Fabeleien einzugehen.
Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 202
Wenig später hat man diesem J. bereits einen von Fabeleien strotzenden Brief an verschiedene christliche Herrscher zugeschrieben, dessen Hauptstoff der Alexandersage entstammt.
Bauer, W.: Johannes. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 10082
Klar, solche Fabeleien steigen nicht nur aus den Tiefen des Gemüts, sondern ebenso aus Zeitungen, aus dem Abenteuerbuch und seinen herrlich lackierten Bildern.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 28
Und zu jedem dieser Denkmäler gibt es nicht nur seine Geschichte, sein Schicksal, sondern Geschichten, Legenden, Anekdoten, Familienchronik und Fabeleien von Fremdenführern.
Die Zeit, 15.04.1960, Nr. 16
Inzwischen hat es die Fabelei für die Kleinen in die Literaturgeschichte der Großen geschafft
Die Zeit, 28.01.2002, Nr. 04
Zitationshilfe
„Fabelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fabelei>, abgerufen am 31.05.2020.

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