Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Facettenschliff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Fa-cet-ten-schliff
Wortzerlegung Facette Schliff1
Ungültige Schreibung Fassettenschliff
eWDG

Bedeutung

facettenartiger Schliff
Beispiele:
ein Edelstein mit schönem Facettenschliff
die Schale hat einen kunstvollen Facettenschliff

Verwendungsbeispiele für ›Facettenschliff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit dem ausgehenden Mittelalter wird der Facettenschliff, der Kristallform nachgeahmt, angewendet. [Urania, 1970, Nr. 2]
Seine Porzellanschalter auf Glasscheibe mit Facettenschliff würde er genauso vermissen wie seine strenge Kunstlichtästhetik der nackten Glühbirne. [Die Zeit, 18.02.2002, Nr. 07]
Seit der Renaissance setzte sich der Facettenschliff für durchsichtige Schmucksteine allg. durch. [o. A.: Lexikon der Kunst - E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7150]
Er wandte 1456 erstmalig den von Bergkristallgefäßen her bekannten Facettenschliff beim Diamanten an. [o. A.: Lexikon der Kunst - E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7150]
Im Gegensatz zu dem scharfen Facettenschliff der Edelsteine sind die Halbedelsteine in ihrer muggeligen Form angenehmer. [Popp, Joseph: Zur Einführung. In: Bräuer, Hasso (Hg.) Archiv des deutschen Alltagsdesigns, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1915], S. 270]
Zitationshilfe
„Facettenschliff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Facettenschliff>.

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