Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fahndungsdienst, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Fahndungsdienst(e)s · Nominativ Plural: Fahndungsdienste
Worttrennung Fahn-dungs-dienst
Wortzerlegung Fahndung Dienst
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Abteilung bei Zoll- und Steuerbehörden, Bahnpolizei o. Ä., die Fahndungen durchführt

Verwendungsbeispiele für ›Fahndungsdienst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wurde festgestellt, daß Fahndungsdienst und Strafsachenstelle voneinander getrennt sein müssen; die Tendenz, diese Trennung zu vervollständigen, wird als wünschenswert bezeichnet. [Die Zeit, 28.10.1954, Nr. 43]
Der Fahndungsdienst (amtlich „Erkennungsdienst“) beschränkt sich aber nicht auf den Austausch von Nachrichten über gesuchte Personen. [Die Zeit, 14.04.1955, Nr. 15]
Niemand weiß genau, wie die Franzosen Wind von Bergers Bettelei in Hamburg bekommen haben, vermutlich durch eine Querverbindung zum polizeilichen Fahndungsdienst. [Die Zeit, 26.02.1951, Nr. 09]
Als der Zweite Weltkrieg vorüber war, gliederte man im September 1946 den Fahndungsdienst als "Bahnkriminalpolizei" aufgrund eines Kontrollratsbeschlusses in die Bahnpolizei ein. [o. A. [emj]: Fahndungsdienst der Bundesbahn. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1987]]
Insbesondere Rainer Wilhelm, Sachgebietsleiter für Waffendelikte und Verbrauchssteuern, wünscht sich eine personelle Aufstockung im Fahndungsdienst. [Süddeutsche Zeitung, 20.07.1994]
Zitationshilfe
„Fahndungsdienst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fahndungsdienst>.

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