Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fahrtwind, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Fahrtwind(e)s · Nominativ Plural: Fahrtwinde
Aussprache 
Worttrennung Fahrt-wind
Wortzerlegung Fahrt Wind
eWDG

Bedeutung

starke Luftströmung, die bei schneller Bewegung eines Fahrzeugs entsteht
Beispiele:
ein starker, kräftiger, mäßiger Fahrtwind
am offenen Fenster des Zuges im Fahrtwind stehen
der Fahrtwind riss ihm den Hut vom Kopf

Thesaurus

Synonymgruppe
Fahrtwind [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Fahrtwind‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fahrtwind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Fahrtwind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Meistens ließ sie ihre Haare im Fahrtwind wehen, so daß sie nach zwei Stunden überhaupt nicht mehr zu bändigen waren. [Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 136]
Zum effektiven Wind trägt außer dem natürlichen Wind der Fahrtwind bei. [o. A.: Rotorschiffe. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]]
Aber mit dem Erlebnis des Fahrtwinds ist es dann auch vorbei. [Die Zeit, 28.10.2013, Nr. 43]
Seine Haare hat er mit Gel so in Form gebracht, dass es wirkt, als habe der Fahrtwind sie zerzaust. [Die Zeit, 16.01.2012, Nr. 03]
Wie schnell er maximal fährt, weiß ich leider nicht, denn ich fahre äußerstenfalls 210, dann verweht der Mut im Fahrtwind. [Die Zeit, 07.07.2004, Nr. 28]
Zitationshilfe
„Fahrtwind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fahrtwind>.

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