Fairness, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fairness · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungFair-ness (computergeneriert)
HerkunftEnglisch
Ungültige SchreibungFairneß
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1967

Bedeutung

anständiges Verhalten dem anderen gegenüber
Beispiele:
die Fairness des sportlichen Wettkampfes
die Fairness eines Sportlers
schien es, als ob seine Fairneß sich auch politisch bezahlt machen werde [Feuchtw.Nero350]
wir wollen Fairneß neben Gerechtigkeit auf unsere bescheidene Fahne schreiben [BöllWort149]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

fair · Fairneß
fair Adj. ‘anständig, ehrlich’, im 19. Jh. aus dem Engl. ins Dt. übernommen. Zuerst auch als Qualitätsbezeichnung ‘ausgezeichnet, vorzüglich’ bei Warenangeboten üblich, dann vornehmlich ein Ausdruck der Sportsprache im Sinne von ‘anständig, den Bestimmungen gemäß’. Engl. fair ‘hübsch, schön, ehrlich, gerecht, angemessen’, aengl. fæger, asächs. fagar, ahd. fagar, fagari (8. Jh.), mhd. vager, anord. fagr, got. fagrs ‘geeignet, passend’ sind verwandt mit ↗fegen (s. d.) und den dort genannten balt. Verben der Bedeutung ‘schmücken, putzen’, Fairneß f. ‘einwandfreies, anständiges Verhalten (im Wettkampf)’ (20. Jh.), engl. fairness.

Thesaurus

Sport
Synonymgruppe
Fairness · ↗Sportgeist · ↗Sportlichkeit · ↗Sportsgeist · sportliches Verhalten
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgewogenheit Anstand Aufrichtigkeit Ausgewogenheit Bescheidenheit Chancengleichheit Ehrlichkeit Gebot Gerechtigkeit Höflichkeit Kameradschaft Kollegialität Mindestmaß Noblesse Objektivität Offenheit Respekt Ritterlichkeit Sachlichkeit Sportlichkeit Sportsgeist Teamgeist Toleranz Transparenz Unparteilichkeit Wahrhaftigkeit gebieten journalistisch mangelnd sportlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fairness‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da wäre ein derartiger Einsatz, noch dazu außerhalb der Gesetze der Fairness, nicht angebracht gewesen.
Der Tagesspiegel, 25.07.2000
Fairness zählt allerdings nur bei der Verteilung des Anfangskapitals zu Beginn dieses habgierigen Lebens.
Süddeutsche Zeitung, 06.02.1999
Mit diesem Kommentar gestand er ihnen natürlich gleichzeitig ihre legendäre Fairneß zu.
Honigmann, Barbara: Ein Kapitel aus meinem Leben, München Wien: Carl Hanser Verlag 2004, S. 89
Kurzum, es sei eine Frage der Sympathie und der Fairneß.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 289
Abgesehen davon funktioniert in England diese Beschränkung, die sich dort bewährt hat, wohl nur dank der Fairneß seiner Bevölkerung.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 901
Zitationshilfe
„Fairness“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fairness>, abgerufen am 18.10.2019.

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