Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Falsifizierbarkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Falsifizierbarkeit · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Fal-si-fi-zier-bar-keit
Wortzerlegung falsifizierbar -keit

Verwendungsbeispiele für ›Falsifizierbarkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine echte wissenschaftliche Theorie zeichne sich durch Falsifizierbarkeit aus: Sie formuliere riskante und widerlegbare Hypothesen. [Die Zeit, 05.11.1982, Nr. 45]
Wer sich so stark an den schönen Glauben klammert, dem ist mit Logik, Wissenschaftstheorie und Falsifizierbarkeit nicht beizukommen. [Die Zeit, 11.01.1982, Nr. 02]
Ein weiterer Grund, warum man in solchen Positionen so leicht abhebt, liegt in der begrenzten Falsifizierbarkeit von Führungsentscheidungen. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.2001]
Das Kriterium für die Brauchbarkeit einer Hypothese ist daher ihre Falsifizierbarkeit. [Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960, S. 28]
Die Falsifizierbarkeit ist nach der Wissenschaftstheorie des Philosophen Karl Popper eine Grundvoraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten. [Süddeutsche Zeitung, 11.08.2004]
Zitationshilfe
„Falsifizierbarkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Falsifizierbarkeit>.

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