Faltkunst, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Faltkunst · Nominativ Plural: Faltkünste
Aussprache [ˈfaltkʊnst]
Worttrennung Falt-kunst
Wortzerlegung  falten Kunst
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

umgangssprachlich
Synonym zu Origami
Beispiele:
Die Faltkunst Origami ist Jahrhunderte alt. Entwickelt wurde sie vermutlich im alten China und später dann von den Japanern verfeinert. Bis heute lernen Schüler in vielen asiatischen Ländern, wie man aus einem quadratischen Blatt Papier einen Kranich oder einen Frosch zaubert. [Spiegel, 28.01.2016 (online)]
[…] weißes Papier hatten alle daheim und so wurden mit japanischer Faltkunst wunderschöne Frühlingsblumen erstellt. [Schweriner Volkszeitung, 21.04.2020]
Die wunderschönen Regenbogen‑Faltblätter rund eignen sich prima für die verschiedensten Faltkünste und Bastelideen. [Regenbogen-Faltblätter rund, 2014, aufgerufen am 01.09.2020]
In feinen Varianten einer griechisch anmutenden Silhouette, die die Drapees der 1994 verstorbenen Madame Grès in Erinnerung rufen, bringt der Japaner Yohji Yamamoto die Kunst des Drapierens und die Faltkunst Origami zusammen. [Berliner Zeitung, 05.04.2005]
Mit Formeln, die von der japanischen Faltkunst inspiriert sind, wollen Molekularbiologen Proteinstrukturen entschlüsseln. [Die Zeit, 29.01.2004, Nr. 06]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Faltkunst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Faltkunst>, abgerufen am 26.09.2021.

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