Familienstammbuch

GrammatikSubstantiv
WorttrennungFa-mi-li-en-stamm-buch
WortzerlegungFamilieStammbuch
eWDG, 1967

Bedeutung

die Heiratsurkunde enthaltendes Buch, das Eheleuten bei der Eheschließung vom Standesamt übergeben wird und in dem weitere, den Familienstand betreffende Eintragungen amtlich vorgenommen werden können
Beispiel:
die Geburt des Sohnes in das Familienstammbuch eintragen lassen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von einer unbekannten Frau sei sie arglos um ihr Familienstammbuch betrogen worden.
Der Tagesspiegel, 08.02.2001
Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte das Paar in drei verschiedenen Familienstammbüchern insgesamt 14 Kinder registrieren lassen.
Die Zeit, 20.10.2013 (online)
So habe er eine Zeitlang unschlüssig am Fuß der Treppe gestanden, das rote Familienstammbuch unter dem Arm.
Kuckart, Judith: Lenas Liebe, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002, S. 93
Dieser Nachlaß besteht aus 3200 handschriftlichen Blättern, der Totenmaske und dem Familienstammbuch.
Die Zeit, 20.02.1956, Nr. 08
In den von den Standesämtern ausgegebenen Familienstammbüchern sind Rubriken für kirchliche Eintragungen vorgesehen.
Lampe, W.: Kirchenbücher. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 22782
Zitationshilfe
„Familienstammbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Familienstammbuch>, abgerufen am 21.10.2019.

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