Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fangfaden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Fangfadens · Nominativ Plural: Fangfäden
Aussprache 
Worttrennung Fang-fa-den
Wortzerlegung fangen Faden
eWDG

Bedeutung

siehe auch Fangarm
Beispiel:
die langen, beweglichen Fangfäden der Qualle

Verwendungsbeispiele für ›Fangfaden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Netz selbst besteht aus vier radialen Spinnfäden mit dazwischen gespannten Fangfäden. [Die Zeit, 24.03.2008 (online)]
Wie etwa die Bola‑Spinne, sie macht Beute mit einem klebrigen Fangfaden. [Der Tagesspiegel, 29.12.2000]
An ihr können sich verdickte, klebrige Fangfäden befinden, womit eine ganz besondere Beuteart gefangen werden soll. [Bücherl, Wolfgang: Das Haus der Gifte, Stuttgart: Franckh'sche Verlagshandlung 1963, S. 138]
Von ihr hängen bis zu 30 Meter lange Fangfäden herab, mit denen die Qualle Fische fängt, durch Nesseln tötet und den zahlreichen Freßpolypen zuführt. [Die Zeit, 11.01.1965, Nr. 02]
Als Hakenkreuzspinne im Netz der Transportlinien wird Auschwitz zum Zentrum einer Industrie des Todes, die ihre Fangfäden über ganz Europa ausgespannt hat. [Der Spiegel, 15.11.1982]
Zitationshilfe
„Fangfaden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fangfaden>.

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