Fantasievorstellung, die

Alternative SchreibungPhantasievorstellung, s. Regelwerk: § 32 (2)
GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungFan-ta-sie-vor-stel-lung · Phan-ta-sie-vor-stel-lung
WortzerlegungFantasieVorstellung
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
die Fantasievorstellungen eines Jugendlichen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich hatte mir seit Jahren gewisse Phantasievorstellungen gemacht über das Aussehen des Fura.
Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 18
Eine elende Nacht hatte er hinter sich, eine Folge der Ängste und der Phantasievorstellungen und des Grauens, kaum geschlafen hatte er.
Süddeutsche Zeitung, 27.08.1994
Anderseits werden die Erinnerungselemente in den Phantasievorstellungen meist nachzuweisen sein.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Daß die Phantasievorstellungen trotzdem nur Begleiterscheinungen sind und nicht das eigentliche Wesen des Denkens selbst ausmachen, wurde schon erwähnt.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 5071
Die Vorstellung eines "gerechten Lohns" hält Sinn indes in der Marktwirtschaft für eine Fantasievorstellung.
Die Zeit, 05.01.2008 (online)
Zitationshilfe
„Fantasievorstellung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fantasievorstellung>, abgerufen am 19.12.2018.

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