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Farn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Farn(e)s · Nominativ Plural: Farne
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Farn‹ als Erstglied: Farnblatt · Farngefieder · Farnkraut · Farnpflanze · Farnwedel · farnartig
 ·  mit ›Farn‹ als Letztglied: Adlerfarn · Baumfarn · Buchenfarn · Frauenfarn · Frauenhaarfarn · Geweihfarn · Hautfarn · Kleefarn · Königsfarn · Lanzenfarn · Palmfarn · Rainfarn · Schildfarn · Schriftfarn · Straußenfarn · Straußfarn · Streifenfarn · Sumpffarn · Tüpfelfarn · Waldfarn · Wasserfarn · Wurmfarn · Zimmerfarn
eWDG

Bedeutung

staudenartige, in den Tropen auch baumartige Sporenpflanze mit reich gefiederten Wedeln, die anfangs an der Spitze eingerollt sind
Beispiele:
der Waldboden war von Farn überwuchert
die Farne wachsen an schattigen Felsen, auf feuchtem Boden
Farne pflanzen sich durch Generationswechsel fort
(manns)hohe, tropische Farne
fossile Farne des Karbon
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Farn · Farnkraut
Farn m. blütenlose Pflanze mit federähnlich geformten Blattwedeln, ahd. farn, farm (9. Jh.), mhd. varn, varm, asächs. farn, mnd. vārn(e), mnl. vāren, nl. varen, aengl. fearn, engl. fern weisen das gleiche Nasalsuffix auf wie aind. parṇám ‘Flügel, Feder, Blatt’ und (mit abweichendem Anlaut) lit. spar̃nas ‘Flügel, Fittich’, lassen also einen Ansatz ie. *porno- ‘Feder’ zu und führen mit aslaw. pero ‘Schreibfeder, Federkiel’, russ. peró (перо) ‘Feder’ auf die Wurzel ie. *per(ə)- ‘hinüberführen, -kommen, fliegen’ (s. fahren). Die Benennung der Pflanze knüpft an die charakteristische federähnliche Blattform an. – Farnkraut n. (15. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Farn · Farnkraut
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Farn‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Farn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Farn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Inzwischen siedelte sich auch ein Farn an, die Ecke war ja nicht leer. [Der Tagesspiegel, 08.09.2002]
Blickt man von oben auf das Meer herab, wirken die Hänge grün, unterbrochen nur von Flecken rostroten Farns. [Süddeutsche Zeitung, 19.03.2002]
Gelegentlich bleibt er stehen, erklärt Farn und Moos und Baum. [Die Zeit, 05.05.2004, Nr. 19]
Die kalte, graue Luft schmeckt nach aufgebrochener Erde und verwelktem Farn. [Die Zeit, 22.01.1990, Nr. 04]
Der Algenstamm ließ in der Folge einerseits die Moose und andererseits die Farne hervorgehen. [Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 31]
Zitationshilfe
„Farn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Farn>.

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