Faulenzerei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Faulenzerei · Nominativ Plural: Faulenzereien · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Fau-len-ze-rei
Wortzerlegung  faulenzen -erei
eWDG

Bedeutung

abwertend fortwährendes Faulenzen
Beispiele:
mit der Faulenzerei ist jetzt (aber endlich) Schluss
durch seine Faulenzerei brachte er es zu nichts
... daß es nicht bloße Faulenzerei gewesen, die den Notariatskandidaten derart brüsk auf die solide Karriere verzichten ließ [ St. ZweigBalzac49]

Verwendungsbeispiele für ›Faulenzerei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch auch er sah sich genötigt, das Recht auf Faulenzerei förmlich einzuklagen.
Die Welt, 17.08.2001
Die Zeit der Erwartung erscheint nur noch als Müßiggang und Faulenzerei.
Die Zeit, 17.11.1989, Nr. 47
Heute könne sich jeder sein Brot verdienen und Geld für die Wanderzeit sparen, und er werde sich hüten, die Faulenzerei zu unterstützen.
Die Zeit, 25.07.1980, Nr. 31
Schließlich gilt der Vorwurf der Faulenzerei in Deutschland als besonders ehrenrührig.
Süddeutsche Zeitung, 03.05.2001
Der Wegfall des Drucks und der Gängelei früherer Zeiten verführe zu Schlendrian und Faulenzerei.
Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 110
Zitationshilfe
„Faulenzerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Faulenzerei>, abgerufen am 22.01.2022.

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