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Fauxbourdon

Worttrennung Faux-bour-don
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Musik Tonsatz mit einfachem Kontrapunkt in konsonanten Akkorden
2.
Sprechton in der Psalmodie

Typische Verbindungen zu ›Fauxbourdon‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fauxbourdon‹.

Verwendungsbeispiele für ›Fauxbourdon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Verfahren erscheint jedoch vor 1430 niemals unter der Bezeichnung Fauxbourdon. [Besseler, Heinrich: Fauxbourdon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11930]
Sie gab dem Fauxbourdon, den man bald übernahm, einen veränderten Charakter. [Besseler, Heinrich: Fauxbourdon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11939]
Man hielt früher den Fauxbourdon zu Unrecht für ein Improvisationsverfahren. [Besseler, Heinrich: Fauxbourdon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11938]
Daß die Bezeichnung Fauxbourdon meist allzu summarisch und nicht korrekt gehandhabt wird, geht auf Hugo Riemann zurück. [Besseler, Heinrich: Fauxbourdon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11930]
Was schließlich den Tonsatz der Dufay‑Hymnen betrifft, so ist hier der Fauxbourdon stilbestimmend. [Gerber, Rudolf u. a.: Hymnus. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 31178]
Zitationshilfe
„Fauxbourdon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fauxbourdon>.

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