Fehlergrenze, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFehl-er-gren-ze (computergeneriert)
WortzerlegungFehlerGrenze
eWDG, 1967

Bedeutung

fachsprachlich größtmögliche Abweichung vom wahren Wert einer durch Messungen zu bestimmenden unbekannten Größe
Beispiele:
die Fehlergrenze (in Prozenten) angeben
die Fehlergrenzen astronomischer Messungen
die Fehlergrenze beträgt 5 bis 10%

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Berechenbarkeit bewegt sich hier notgedrungen in Näherungsmethoden, bei denen es dann darauf ankommt, die Fehlergrenzen selbst faßbar zu machen.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 399
Sie hätten sich dabei eines „repräsentativen Querschnitts“ bedient und eine Fehlergrenze von weniger als vier Prozent garantiert.
Die Zeit, 27.09.1956, Nr. 39
Pressesprecher Neil Calder beruhigt zwar, der Effekt liege im Rahmen der üblichen Fehlergrenzen.
Die Zeit, 11.12.1995, Nr. 50
Da Messungen grund sätzlich stets nur angenähert sein können, bestätigt dasselbe Experiment beliebig viele, theoretisch unvereinbare Naturgesetze mit verschiedenen, unterhalb der Fehlergrenze liegenden Werten.
Hübner, K.: Naturgesetze. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13116
Zitationshilfe
„Fehlergrenze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fehlergrenze>, abgerufen am 24.04.2019.

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