Fehlfarbe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFehl-far-be (computergeneriert)
Wortzerlegungfehlen2Farbe
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Kartenspiel Farbe, die einem Spieler fehlt oder die nicht Trumpf ist
Beispiel:
Fehlfarbe ausspielen, anspielen
2.
Tabakwarenindustrie Zigarre mit einem missfarbigen Deckblatt
Beispiel:
[er] wählte unter den gefleckten Fehlfarben [A. ZweigBeil11]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Band Mittagspause Sänger

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fehlfarbe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei haben viele Punks die Fehlfarben damals auch nicht akzeptiert.
Die Zeit, 21.10.2002, Nr. 42
Aber der Name "Fehlfarben" fordert Vergleiche mit 1980 doch heraus.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2002
Die fertigen Zigarren sortiert man nach der Farbe unter Ausscheidung von Fehlfarben und des Ausschusses.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 276
In der kleinen verräucherten Bude saßen sie nun großspurig hinter mannhaften Humpen und qualmten mit Heroismus billige Fehlfarben.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 178
Digitale Aufnahmen bereiten andere Probleme: JPEG-Artefakte, Fehlfarben, Blitzlichtleichen und rot glühende Augen gehören zu den typischen Begleiterscheinungen der digitalen Fotografie.
C't, 2000, Nr. 11
Zitationshilfe
„Fehlfarbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fehlfarbe>, abgerufen am 17.07.2019.

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