Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Feierschicht, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Feierschicht · Nominativ Plural: Feierschichten
Aussprache 
Worttrennung Fei-er-schicht
Wortzerlegung feiern Schicht
eWDG

Bedeutung

Arbeitsschicht, der die Arbeiter gezwungenermaßen fernbleiben, wodurch sie den Arbeitslohn einbüßen
Beispiele:
die Zechen legten, führten Feierschichten ein
der Betrieb musste wegen Absatzschwierigkeiten zu Feierschichten und Kurzarbeit übergehen

Typische Verbindungen zu ›Feierschicht‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feierschicht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Feierschicht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der kriegt seine Feierschicht vom Staat mit 90 Prozent bezahlt! [Runge, Erika (Hg.), Bottroper Protokolle, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1968, S. 148]
Vorher, da gab ’s die Feierschichten, so von 63 bis 69, zweimal in der Woche Feierschicht. [Die Zeit, 19.09.1980, Nr. 39]
Zwar nennt man das heute Kurzarbeit, aber Adolf Schmidt erinnert sich genau daran, daß es im Februar 1958 die erste Feierschicht gegeben hat. [Die Zeit, 30.09.1983, Nr. 40]
Damit könnte dann ein Ausgleich von der 4. Feierschicht ab seit Februar 1958 gezahlt werden. [Die Zeit, 02.10.1959, Nr. 40]
Im Ruhrbergbau wird z.Z. keine Feierschicht eingelegt; die arbeitstägliche Förderung bleibt mit 397175 t im März unverändert hoch. [o. A.: 1929. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 3724]
Zitationshilfe
„Feierschicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feierschicht>.

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