Feierschicht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFei-er-schicht (computergeneriert)
WortzerlegungfeiernSchicht
eWDG, 1967

Bedeutung

Arbeitsschicht, der die Arbeiter gezwungenermaßen fernbleiben, wodurch sie den Arbeitslohn einbüßen
Beispiele:
die Zechen legten, führten Feierschichten ein
der Betrieb musste wegen Absatzschwierigkeiten zu Feierschichten und Kurzarbeit übergehen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einlegung Entlassung Kurzarbeit Ruhrbergbau Zahl einlegen täglich unbezahlt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feierschicht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zahl der Feierschichten ändert sich mit 22045 nur unwesentlich.
o. A.: 1935. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 6783
Die Unternehmen stehen vor der Entscheidung, Feierschichten fahren zu müssen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1966]
In den ersten fünf Monaten 1960 brauchten Feierschichten nicht eingelegt zu werden.
Die Zeit, 01.07.1960, Nr. 27
Erst sind Feierschichten wieder, dann wird die Zeche stillgelegt, dann wieder die Sorgen.
Runge, Erika (Hg.), Bottroper Protokolle, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1968, S. 45
Wir haben bei Ihnen die Feierschichten beseitigt, nachdem vorher bereits ein Mindestabkommen, das die Lage der Bergarbeiter verbessert hatte, getroffen war.
o. A.: Appell auf der Zeche Jacobi in Bottrop, 27.01.1938
Zitationshilfe
„Feierschicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feierschicht>, abgerufen am 21.02.2019.

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