Feindeshand, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFein-des-hand (computergeneriert)
WortzerlegungFeindHand
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
in Feindeshand (= Gewalt des Feindes) geraten, fallen, sein

Typische Verbindungen
computergeneriert

fallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feindeshand‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den nachdrängenden deutschen Soldaten aber versprach das eroberte Getränk unverhofften Genuss aus Feindeshand.
Süddeutsche Zeitung, 10.01.2003
Seit fünf Jahrzehnten ist kein deutscher Soldat mehr durch Feindeshand gefallen.
Die Zeit, 25.03.1999, Nr. 13
Falkenberg habe ihm in die Hand gelobt, diese Stadt nicht in Feindeshand fallen zu lassen.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 913
Vor noch nicht acht Monaten waren fast alle unsere Zeugen und Akten in Feindeshand.
o. A.: Zweiter Tag. Mittwoch, 21. November 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 9251
Bekanntlich ist Berlin während des Siebenjährigen Krieges zweimal in Feindeshand gefallen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 317
Zitationshilfe
„Feindeshand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feindeshand>, abgerufen am 19.10.2019.

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