Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Feldrain, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Feldrain(e)s · Nominativ Plural: Feldraine
Aussprache 
Worttrennung Feld-rain
Wortzerlegung Feld Rain
eWDG

Bedeutung

Grasstreifen, der die Feldgrenze bildet
Beispiele:
sich an, auf einem Feldrain niedersetzen
am Feldrain entlanggehen

Thesaurus

Oberbegriffe
Assoziationen
  • Acker · Feld · landwirtschaftliche Anbaufläche

Verwendungsbeispiele für ›Feldrain‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein zugewachsener Feldrain verläuft einsam in der Ferne der unberührten brandenburgischen Landschaft. [Die Welt, 09.08.1999]
Zum oberen Stadttor hinaus geht es den Hang hinauf und ab Feldrain in östlicher Richtung weiter. [Die Welt, 19.09.2003]
Bohuslava aber war wie ein Sommerabend vor der reifen Ernte, Ruhe an einem Feldrain im Wissen von einem vergangenen Tag. [Bodenreuth, Friedrich [d.i. Jaksch, Friedrich]: Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1938 [1937], S. 49]
Wie vermodernde Folianten sind die Schneewächten am Feldrain aufgeschichtet, und bis vor kurzem war hier die Welt zu Ende. [Die Zeit, 05.04.1996, Nr. 15]
Hier über den Acker, dann rechts am Feldrain gehe es nach Trendelburg. [Die Zeit, 04.03.2013, Nr. 09]
Zitationshilfe
„Feldrain“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feldrain>.

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