Feldrain, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungFeld-rain (computergeneriert)
WortzerlegungFeldRain
eWDG, 1967

Bedeutung

Grasstreifen, der die Feldgrenze bildet
Beispiele:
sich an, auf einem Feldrain niedersetzen
am Feldrain entlanggehen

Thesaurus

Synonymgruppe
Ackergrenze · Feldrain · ↗Feldrand · ↗Rain · ↗Wegesrand · ↗Wegrand (in landwirtschaftlich genutztem Gebiet)
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Acker · Feld · landwirtschaftliche Anbaufläche

Typische Verbindungen
computergeneriert

Grundschule Hecke

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feldrain‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein zugewachsener Feldrain verläuft einsam in der Ferne der unberührten brandenburgischen Landschaft.
Die Welt, 09.08.1999
Wie vermodernde Folianten sind die Schneewächten am Feldrain aufgeschichtet, und bis vor kurzem war hier die Welt zu Ende.
Die Zeit, 05.04.1996, Nr. 15
Bohuslava aber war wie ein Sommerabend vor der reifen Ernte, Ruhe an einem Feldrain im Wissen von einem vergangenen Tag.
Bodenreuth, Friedrich [d.i. Jaksch, Friedrich]: Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1938 [1937], S. 49
Anderntags in der Frühe kam sie heraus an den Feldrain und brachte ein Büschel Haare von ihrem Mann mit.
Preußler, Otfried: Die kleine Hexe, Stuttgart: Thienemann 1980 [1957], S. 96
Unsere ursprüngliche deutsche Landschaft kannte mit ihren Hecken, Feldrainen, eingestreuten Waldstücken die Verschiedenartigkeit einzelner Lagen noch sehr genau.
Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 11
Zitationshilfe
„Feldrain“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feldrain>, abgerufen am 23.10.2019.

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