Fensterstock, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFens-ter-stock
WortzerlegungFensterStock1
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
ostmitteldeutsch Fensterbrett
2.
süddeutsch, österreichisch Einfassung des Fensters

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die ursprünglichen Fensterstöcke wurden einst herausgerissen und durch einfache Fenster ersetzt.
Süddeutsche Zeitung, 27.11.1998
Vielleicht lehnte sie sich mit der Schläfe gegen den Fensterstock.
Die Zeit, 19.05.1989, Nr. 21
Die Fensterstöcke werden also abgelaugt, ein Schreiner zu Rate gezogen.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.1999
Vom Fensterstock die Wand hinab vibrierte es, über die Dielen zur Bettstatt und hinauf in den fiebernden Kopf der Gebärenden.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 9
Die schwarzen Fahnen auf den Dächern wurden eingeholt, der Piratensender schweigt, und das Einsetzen von Fensterstöcken paßt eben nicht so recht zur Revolutionsromantik.
Die Zeit, 15.04.1988, Nr. 16
Zitationshilfe
„Fensterstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fensterstock>, abgerufen am 24.10.2019.

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