Fernschreibverkehr, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFern-schreib-ver-kehr (computergeneriert)
WortzerlegungfernschreibenVerkehr
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
den Fernschreibverkehr mit einem anderen Land aufnehmen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unternehmen, die einen lebhaften Fernschreibverkehr pflegen, sparen auf diesem absolut legalen Umweg viel Geld.
Die Zeit, 17.05.1985, Nr. 21
Es gibt im Fernschreibverkehr der Agenturen so wenig Schutz vor technischem Mißbrauch wie im Fernsprechverkehr.
Die Zeit, 24.04.1964, Nr. 17
Als neue Betriebsart der Telegraphie wurde der unmittelbare Fernschreibverkehr zwischen Berlin und Hamburg eröffnet.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1934]
- das Fernsprech- und Fernschreibwesen mit dem Fernsprechverkehr, dem Fernschreibverkehr, dem Telexverkehr und der Datenübertragung
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8701
Der älteste (Abb. 25) ist das auf I. M. E. Baudot zurückgehende internationale Telegraphenalphabet Nr. 2 (CCIT Nr. 2), ein 5-Bit-Code, der im deutschen und internationalen öffentlichen Fernschreibverkehr (Telex) bis heute verwendet wird. Die beiden übrigen sind jüngeren Datums: der ISO-7-Bit-Code (Abb. 23) und der Flexowriter-8-Bit-Code (Abb. 22), beide international genormt. Ein 12-Bit-Code ist der IBM Lochkartencode, der auf H. Hollerith (1860 - 1929) zurückgeht (Abb. 24).
Bauer, Friedrich L. u. Goos, Gerhard: Informatik, Berlin: Springer 1971, S. 23
Zitationshilfe
„Fernschreibverkehr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fernschreibverkehr>, abgerufen am 20.01.2018.

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