Fete, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fete · Nominativ Plural: Feten
Aussprache
WorttrennungFe-te
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet, scherzhaft Fest
Beispiele:
eine Fete feiern
wir haben heute abend eine kleine Fete
Da wir ihm keine besonderen Feten zu Hause geben konnten, mußten Spaziergänge aushelfen [HeyseI 1,176]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Fete f. ‘Fest, Party’. Frz. fête ‘Fest, Feier’ (aus lat. fēsta, dem substantivierten Femininum zum Adjektiv fēstus, s. ↗Fest) wird im 18. Jh. ins Dt. übernommen, gewinnt im 19. Jh. allgemeine Verbreitung und gilt seitdem als heiterer Ausdruck für ein ‘fröhliches, ausgelassenes Beisammensein’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Cocktailparty · ↗Feier · Fete · ↗Party  ●  ↗Anlass  schweiz. · ↗Festivität  scherzhaft
Unterbegriffe
  • Mitbringparty  ●  Buddelfete  niedersächsisch · Buddelparty  niedersächsisch · Buttelparty  norddeutsch
  • Abschiedsfeier · ↗Ausstand
  • Aufschlagfest · Bauheben · Firstbier · Hebauf · Hebefest · ↗Weihefest  ●  Aufrichte  schweiz. · Aufrichtfest  schweiz. · ↗Dachgleiche  österr. · Fensterbeer  plattdeutsch · ↗Firstfeier  österr. · Firstfest  österr. · ↗Gleichenfeier  österr. · ↗Richtfest  Hauptform
  • Einstand
  • Babybier · Babypinkeln · Kinderpinkeln · Kindpinkeln · Pinkelparty  ●  Pissparty  ugs. · Pullerparty  ugs.
  • Heizerball  seemännisch
  • Bachelorparty  engl. · ↗Junggesellenabschied  männl. · ↗Junggesellinnenabschied  weibl.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abtreibung Fete Feuerwerk Geburtstag Gehirn Gewebe Motto abendlich abgetrieben abtreiben anschließend ausgelassen ausrichten behindert einladen feiern fett fröhlich laden nachholen organisiert rauschend riesig schmeißen spontan toll veranstalten weiblich wild zünftig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fete‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hört sich nach einer fröhlichen Fete mit gut gelaunten Gästen an.
Der Tagesspiegel, 31.05.2001
Diese Fete verspricht zum heißesten Tag im Heiligen Jahr zu werden.
Die Zeit, 31.03.1999, Nr. 14
Und wie auf jeder Fete benimmt sich mal einer daneben.
Bild, 28.10.1997
Jan und ich schneien bei Brigitte in eine mittlere Fete rein.
Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 136
Der Grund für dieses frühe Eintrudeln Verwandter aus verschiedenen Richtungen Tage vor der Fete war Bärbel, die andere Buchinger-Tochter.
Degenhardt, Franz Josef: Für ewig und drei Tage, Berlin: Aufbau-Verl. 1999, S. 154
Zitationshilfe
„Fete“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fete>, abgerufen am 19.10.2019.

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