Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fettkohle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fettkohle · Nominativ Plural: Fettkohlen
Aussprache 
Worttrennung Fett-koh-le
Wortzerlegung Fett Kohle
eWDG

Bedeutung

besonders kohlenstoffreiche Steinkohle mit hohem Heizwert

Verwendungsbeispiele für ›Fettkohle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Preis pro Tonne lag fast viermal so hoch wie bei der Fettkohle, die in anderen Regionen abgebaut und für die industrielle Nutzung verkokt wurde. [Die Zeit, 11.06.1993, Nr. 24]
Das niederschlesische Revier fördert Flammkohle und Fettkohle ungefähr zu gleichen Teilen. [Die Zeit, 10.04.1947, Nr. 15]
Schupp hat auch die Kokerei entworfen, wo die Fettkohle zu Koks veredelt wurde, um die Stahlwerke zu befeuern. [Der Tagesspiegel, 31.08.2002]
Koks ist ein Brennstoff, der aus Fettkohle hergestellt wird und effizienter als normale Kohle verbrennt. [Die Zeit, 02.07.2012, Nr. 27]
Kohle präparierte man oft von vornherein durch Eintauchen der Stifte in Leinöl (»Fettkohle«). [o. A.: Lexikon der Kunst – F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2897]
Zitationshilfe
„Fettkohle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fettkohle>.

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