Fettmarke

GrammatikSubstantiv
WorttrennungFett-mar-ke (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(in Zeiten rationierter Lebensmittelausgabe auf eine Lebensmittelkarte aufgedruckte) Marke, auf die Fett in vorgeschriebener Menge abgegeben wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man gibt auch weniger Fettmarken und bekommt das Fett reichlicher zugemessen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1945], S. 86
Auch fehlt es Eva jetzt an Fettmarken, da sie die J-Marken nicht eintauschen darf.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 155
Für die Masse bleibt noch immer die Erwartung, ob in der nächsten Dekade auf Fleischmarken Hering, auf Fettmarken Käse ausgegeben wird.
Die Zeit, 13.04.1950, Nr. 15
In diesem Brief lagen noch Brot- und Fettmarken, die leider verfallen waren.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 12.10.1944, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„Fettmarke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fettmarke>, abgerufen am 18.09.2019.

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