Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fettsteiß, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Fett-steiß
Wortzerlegung Fett Steiß
Wortbildung  mit ›Fettsteiß‹ als Erstglied: Fettsteißschaf
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
besonders Anthropologie starke Fettablagerungen im Bereich des Steißbeins
2.
salopp sehr dickes Gesäß

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Fettsteiß · Steatopygie
Assoziationen
  • Gesäß · Hinterteil · Steiß  ●  Kehrseite  scherzhaft · verlängerter Rücken  euphemistisch · (das) hintere Ende (von jemandem)  geh. · Allerwertester  ugs. · Arsch  derb · Clunium  fachspr., lat. · Fott  ugs., rheinisch · Fudi  ugs., schweiz. · Futt  ugs., rheinisch · Füdli  ugs., schweiz. · Glutealregion  fachspr., lat. · Hinterbacken  ugs. · Hintern  ugs. · Kiste  ugs. · Nates  fachspr., anatomisch, lat. · Po  ugs. · Pobacken  ugs. · Podex  ugs. · Popo  ugs. · Pöter  ugs. · Regio glutea  fachspr., lat. · Regio glutealis  fachspr., lat. · Schinken  ugs. · Sitzfleisch  ugs. · vier Buchstaben  ugs.

Verwendungsbeispiele für ›Fettsteiß‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Muß der, wenn er schon so spät kommt, mit seinem Fettsteiß meine Haare stäupen? [Süddeutsche Zeitung, 26.08.1995]
Selbst Fettsteiß und extreme Dünnlippigkeit finden sich auf der Liste der einstigen Hits. [Die Zeit, 29.03.1996, Nr. 14]
Zitationshilfe
„Fettsteiß“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fettstei%C3%9F>.

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