Feudaladel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFeu-dal-adel (computergeneriert)
WortzerlegungfeudalAdel
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
ihre [der Fürsten] Hofhaltungen, durch deren Prunk und Üppigkeit der murrende Feudaladel von seinen Burgen an den Hof gelockt werden sollte [MehringDt. Geschichte27]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne aus der engsten Herrschaftsclique zu stammen, vertrat er die Interessen des konservativen Feudaladels.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 6949
Er war kein Aristokrat, sondern erst vor etlichen Dezennien baronisiert worden Doch er verbrüderte und verschwägerte sich dem österreichisch-ungarischen Feudaladel.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1926
Die rapide schwindende Macht des Feudaladels brachte eine ganze Kultur ins Rutschen, mit einer übersteigerten Gebärde suchte sie sich gegen ihren Untergang zu sträuben.
Die Zeit, 30.06.1967, Nr. 26
Die Umgebung des Königs und die Regierungskreise entstammten dem alten Feudaladel.
Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1953
Der Unterschied zwischen der Situation des freien Feudaladels und der des höfischen Adels bildet ein Beispiel dafür.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 146
Zitationshilfe
„Feudaladel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feudaladel>, abgerufen am 18.08.2019.

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