Feudalität

Aussprache [fɔɪ̯daliˈtɛːt]
Worttrennung Feu-da-li-tät
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
feudales Wesen, feudale Beschaffenheit
2.
Lehnsverhältnis im Mittelalter

Typische Verbindungen zu ›Feudalität‹ (berechnet)

Angehörige herrschend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feudalität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Feudalität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er liebt es nur nicht, sie an der Feudalität zu veranschaulichen. [Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 336]
Nach der Verteilung des Grundbesitzes lassen sich verschiedene Typen der Feudalität unterscheiden. [Hofmann, W.: Wirtschaft. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 45039]
Die Entwicklung der Städte – die angelsächsische Geschichtsschreibung spricht von einer »städtischen Revolution« – geschah außerhalb des Rahmens der Feudalität und gegen sie. [Mann, Golo: Die europäische Moderne. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 26083]
Beim „Kaufmann“ sieht er diese vor allem in der Behinderung des Seehandels durch alte und neue Feudalität. [Die Zeit, 02.12.1977, Nr. 49]
Löwenthal weiß die Diskussion über Massenkultur, außerordentlich instruktiv, bis in den Zusammenbruch der Feudalität zu verfolgen. [Die Zeit, 15.10.1965, Nr. 42]
Zitationshilfe
„Feudalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feudalit%C3%A4t>.

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