Feuer, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Feuers · Nominativ Plural: Feuer
Aussprache
WorttrennungFeu-er
Wortbildung mit ›Feuer‹ als Erstglied: ↗Feueralarm · ↗Feueranbeter · ↗Feueranzünder · ↗Feueratem · ↗Feuerausbruch · ↗Feuerball · ↗Feuerberg · ↗Feuerbestattung · ↗Feuerbeständigkeit · ↗Feuerbohne · ↗Feuerbrand · ↗Feuerchen · ↗Feuereifer · ↗Feuereinstellung · ↗Feueresse · ↗Feuerfestigkeit · ↗Feuerflamme · ↗Feuerfresser · ↗Feuerfunke · ↗Feuerfunken · ↗Feuergarbe · ↗Feuergefahr · ↗Feuergefecht · ↗Feuergeist · ↗Feuerglocke · ↗Feuerhaken · ↗Feuerherd · ↗Feuerholz · ↗Feuerkopf · ↗Feuerkraft · ↗Feuerkröte · ↗Feuerkrücke · ↗Feuerkugel · ↗Feuerkult · ↗Feuerleiter · ↗Feuerlilie · ↗Feuerlinie · ↗Feuerloch · ↗Feuerlohe · ↗Feuerlöschanlage · ↗Feuerlöschboot · ↗Feuerlöschdecke · ↗Feuerlöscheimer · ↗Feuerlöscher · ↗Feuerlöschgerät · ↗Feuerlöschmittel · ↗Feuerlöschteich · ↗Feuerlöschwesen · ↗Feuerlöschzug · ↗Feuermal · ↗Feuermauer · ↗Feuermeer · ↗Feuermelder · ↗Feuermeldung · ↗Feuerpatsche · ↗Feuerpause · ↗Feuerpolizei · ↗Feuerprobe · ↗Feuerqualle · ↗Feuerregen · ↗Feuerreiter · ↗Feuerrost · ↗Feuerrüpel · ↗Feuersalamander · ↗Feuersbrunst · ↗Feuerschaden · ↗Feuerschein · ↗Feuerschiff · ↗Feuerschlange · ↗Feuerschlucker · ↗Feuerschutz · ↗Feuerschweif · ↗Feuersnot · ↗Feuerspritze · ↗Feuerstein · ↗Feuerstelle · ↗Feuerstellung · ↗Feuerstoß · ↗Feuerstrahl · ↗Feuerstrom · ↗Feuerstuhl · ↗Feuerstätte · ↗Feuersäule · ↗Feuertaufe · ↗Feuertod · ↗Feuerverhütung · ↗Feuerversicherung · ↗Feuervogel · ↗Feuerwache · ↗Feuerwaffe · ↗Feuerwalze · ↗Feuerwasser · ↗Feuerwechsel · ↗Feuerwehr · ↗Feuerwerk · ↗Feuerzange · ↗Feuerzangenbowle · ↗Feuerzeichen · ↗Feuerzeug · ↗Feuerzone · ↗Feuerzunge · ↗Feuerüberfall · ↗feuerartig · ↗feuerbeständig · ↗feuerfarben · ↗feuerfest · ↗feuerflüssig · ↗feuergefährdet · ↗feuergefährlich · ↗feuerhemmend · ↗feuerpolizeilich · ↗feuerrot · ↗feuersicher · ↗feurig
 ·  mit ›Feuer‹ als Letztglied: ↗Abwehrfeuer · ↗Artilleriefeuer · ↗Batteriefeuer · ↗Bergfeuer · ↗Biwakfeuer · ↗Blinkfeuer · ↗Buschfeuer · ↗Dauerfeuer · ↗Einzelfeuer · ↗Elmsfeuer · ↗Fegefeuer · ↗Fegfeuer · ↗Flackerfeuer · ↗Flakfeuer · ↗Flankenfeuer · ↗Freudenfeuer · ↗Friedensfeuer · ↗Frontalfeuer · ↗Gegenfeuer · ↗Geschützfeuer · ↗Gewehrfeuer · ↗Granatfeuer · ↗Großfeuer · ↗Hafenfeuer · ↗Heckenfeuer · ↗Herbstfeuer · ↗Herdfeuer · ↗Höhenfeuer · ↗Höllenfeuer · ↗Infanteriefeuer · ↗Johannisfeuer · ↗Jugendfeuer · ↗Kanonenfeuer · ↗Kartoffelfeuer · ↗Kartätschenfeuer · ↗Kohlenfeuer · ↗Kreuzfeuer · ↗Lagerfeuer · ↗Lauffeuer · ↗Leuchtfeuer · ↗Liebesfeuer · ↗Linienfeuer · ↗Maschinengewehrfeuer · ↗Mündungsfeuer · ↗Ofenfeuer · ↗Opferfeuer · ↗Osterfeuer · ↗Pfingstfeuer · ↗Reisigfeuer · ↗Schadenfeuer · ↗Schadensfeuer · ↗Schmiedefeuer · ↗Schnellfeuer · ↗Schützenfeuer · ↗Seitenfeuer · ↗Sonnenwendfeuer · ↗Sonnwendfeuer · ↗Sperrfeuer · ↗Steppenfeuer · ↗Streufeuer · ↗Strohfeuer · ↗Störfeuer · ↗Trommelfeuer · ↗Vergeltungsfeuer · ↗Vernichtungsfeuer · ↗Verstärkungsfeuer · ↗Wachtfeuer
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
die Entwicklung von Licht und Wärme in Form von Flammen beim Verbrennungsvorgang
Beispiele:
der Gedanke, Schmerz, die Kehle, Wunde brennt wie Feuer
der Stoff, die Blume ist rot wie Feuer
die beiden sind wie Feuer und Wasser (= vertragen sich nicht)
Wohltätig ist des Feuers Macht, / Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht [SchillerGlocke]
Der, welcher wandert diese Straße voll Beschwerden, / wird rein durch Feuer, Wasser, Luft und Erden [MozartZauberflöteII 28]
a)
als nützlicher Licht- oder Wärmespender, vom Menschen unterhalten
Beispiele:
ein starkes, loderndes, kräftiges, prasselndes, lebhaftes, lustiges, flammendes, züngelndes, offenes Feuer
ein flackerndes, schwaches, klägliches, ärmliches Feuer
ein niedergebranntes, schwelendes, glimmendes, qualmendes, rußendes Feuer
sie wärmten sich an einem behaglichen, gemütlichen, freundlichen Feuerchen
auf dem Berg brennt ein rotes, helles, strahlendes, weithin sichtbares, eindrucksvolles Feuer
ein bengalisches Feuer (= ruhig brennendes, farbiges Feuerwerk)
das olympische Feuer (= in offener Schale brennendes Feuer während der Dauer der Olympischen Spiele)
das Feuer im Ofen, Herd, Kamin brennt, knistert, prasselt, lodert, flackert, glimmt, schwelt, erlischt, geht aus, erholt sich, loht auf, gibt Wärme, erzeugt Hitze
das Feuer hat keinen Zug
Feuer (im Ofen) anzünden, anblasen
umgangssprachlich Feuer (im Ofen) (an)machen
gehoben Feuer (im Ofen) anfachen
norddeutsch, mitteldeutsch Feuer (im Ofen) anstecken
das Feuer zum Brennen bringen, schüren, bewachen, hüten, unterhalten, ausgehen lassen
umgangssprachlich das Feuer ausmachen
der Vulkan speit Feuer
geben Sie mir bitte Feuer! (= Flämmchen, mit dem die Zigarette, Zigarre, Pfeife angezündet wird)
er reichte ihr Feuer
gehoben er bot ihr Feuer
Die Feuer / Des Lagers brannten düster [SchillerWallenst. TodII 3]
[er] schlug Feuer, zündete Reisig an, hing den Kessel darüber [Th. MannJoseph3,208]
mit Präposition
in Verbindung mit »am«
Beispiele:
am Feuer sitzen
sich am Feuer wärmen, verbrennen
in Verbindung mit »auf«
Beispiele:
auf dem Feuer kochen, braten
etw. aufs Feuer stellen
in Verbindung mit »bei«
Beispiele:
die Suppe muss bei kleinem Feuer gekocht werden
beim Feuer sitzen und sich wärmen
in Verbindung mit »durch«
Beispiel:
der Tiger musste durchs Feuer springen
in Verbindung mit »in«
Beispiel:
etw. ins Feuer werfen
in Verbindung mit »nach«
Beispiel:
nach dem Feuer sehen
in Verbindung mit »um«
Beispiel:
sich ums Feuer scharen, versammeln
in Verbindung mit »unter«
Beispiel:
die Hochöfen stehen unter Feuer (= die Hochöfen sind in Betrieb)
in Verbindung mit »vom«
Beispiel:
den Topf, das Essen vom Feuer nehmen
in Verbindung mit »um«
Beispiel:
jmdn. um Feuer (= Flämmchen, mit dem die Zigarette, Zigarre, Pfeife angezündet wird) bitten
b)
schadend als verzehrender Brand
Beispiele:
ein großes, schweres, gewaltiges, schreckliches, verheerendes, entsetzliches, ausgedehntes Feuer
ein Feuer von unvorstellbarem Ausmaß
ein begrenztes, verstecktes, verborgenes Feuer
ein rasendes, wütendes, heftiges Feuer
ein Feuer ist ausgebrochen
landschaftlich ein Feuer ist ausgekommen
keiner weiß, wie das Feuer entstand
das Feuer verbreitet sich, greift um sich, auf die Nachbarhäuser über
das Feuer zerstört, vernichtet, verwüstet ein Haus
das Feuer legte das Dorf in Schutt und Asche, machte viele obdachlos
das Feuer lässt nach, erlischt, legt sich, ebbt ab
Feuer anlegen (= einen Brand stiften)
ein Feuer entdecken, bemerken, melden, bekämpfen, eindämmen, unter Kontrolle bekommen, austreten, löschen
das Feuer konnte noch rechtzeitig verhütet werden
gehoben wir blieben Herr über das Feuer
das Dorf ging in Feuer auf
das Kleid fing Feuer
sie ist im Feuer umgekommen
wir sind gegen Feuer versichert
Feuer! (= es brennt!) (= Hilferuf bei Schadenfeuer)
mit Feuer und Schwert wüten (= alles vernichten)
bald sahen wir, wie das Feuer von Dach zu Dach lief [HesseSteppenw.4,384]
Der soll in jener selben Nacht Feuer an des reichen Ernst Brollers Scheune gelegt haben [FedererBerge46]
c)
bildlich
Beispiele:
umgangssprachlich für jmdn. die Kastanien aus dem Feuer holen (= für jmdn. eine unangenehme, gefährliche Aufgabe übernehmen)
salopp Feuer hinter etw. machen (= etw. beschleunigen)
salopp jmdm. Feuer unter dem Frack, Schwanz, Hintern, den Füßen machen (= jmdn. zur Eile antreiben)
salopp jmd. hat, bei jmdm. ist (gleich) Feuer im Dach (= jmd. ist jähzornig)
jmd. hat mehrere Eisen im Feuer (= jmd. hat mehrere Gelegenheiten, einen Plan zu verwirklichen)
das Feuer schüren, Öl ins Feuer gießen (= eine Leidenschaft, Erregung noch mehr anfachen, steigern)
jmd. spielt mit dem Feuer (= jmd. ist in gefährlicher Lage leichtsinnig)
das Spiel mit dem Feuer
zwischen zwei Feuern stehen (= von zwei Seiten bedrängt werden)
sprichwörtlich das gebrannte Kind scheut, fürchtet das Feuer (= nach einem erlittenen Schaden sieht man sich vor)
für jmdn. durchs Feuer gehenbereit sein, alles für jmdn. zu tun
Beispiel:
die Schüler gehen für ihren Lehrer durchs Feuer
für jmdn., etw. die Hand ins Feuer legenfür jmdn., etw. unbedingt einstehen, bürgen
Beispiel:
er ist schuldlos, für ihn lege ich meine Hand ins Feuer
umgangssprachlich jmd. hat Feuer gefangen
jmd. hat sich plötzlich verliebt
Beispiel:
Da hat eine Prinzessin aus dem Streichholzland bei einem Prinzen von Baden Feuer gefangen [DöblinAlexanderpl.245]
jmd. begeistert sich für etw.
Beispiel:
als die Schüler von der Sammelaktion hörten, hatten sie sofort Feuer gefangen
Feuer und Flamme für etw., jmdn. seinfür etw., jmdn. rasch stark begeistert sein
Beispiele:
er war (ganz) Feuer und Flamme für diese Idee, Pläne
Der Schiffsjunge Fordan war Feuer und Flamme für die Artisten [KlepperKahn52]
2.
nur im Singular
Militär das Schießen, der Beschuss mit Feuerwaffen
Beispiele:
starkes, schweres, heftiges, andauerndes, pausenloses, gezieltes, streuendes, konzentriertes, vernichtendes Feuer
der Widerstand brach unter dem gegnerischen, feindlichen Feuer zusammen
die Artillerie hat das Feuer eröffnet, vorverlegt, unterbrochen, eingestellt
das Feuer der Maschinengewehre setzt ein, nimmt an Stärke zu, flaut ab, verstummt
(gebt) Feuer! (= schießt!)
Feuer frei! (= Schießerlaubnis)
Feuer befehlen
eine Ortschaft mit Feuer bestreichen, belegen, unter Feuer nehmen, halten
im Feuer (= Geschosshagel) liegen, stehen
wir wurden ins Feuer geschickt
ins Feuer gehen, kommen, geraten
Die erste Kompanie hat zuerst Feuer bekommen [RennKrieg161]
umgangssprachlich, übertragen im Feuer des Gefechtsin der Aufregung
Beispiele:
er hatte im Feuer des Gefechts seinen Schirm stehenlassen
Ja, ja! So geht's im Feuer des Gefechts [KleistZerbrochener Krug1]
3.
Seemannssprache
Synonym zu Leuchtfeuer
Beispiele:
sich nach dem Feuer richten
wenn die Abenddämmerung das Bild verlöscht hat, entzünden dort zwei Leuchttürme ihre Feuer [Storm6,3]
4.
das Leuchten, der Glanz
a)
Beispiele:
das Feuer eines Edelsteins
hundertfach sprühten gleich zeitig an verschiedenen Stellen die Feuer der Brillanten auf [Kellerm.Tunnel8]
Der erste Sonnenrand zeigte sich am Erdsaume, und die Spitzen der nassen Gräser hatten rotes und grünes Feuer [Stifter2,94]
b)
des Auges
Beispiele:
ein irres, unstetes, unruhiges Feuer ist in ihrem Blick
der Jüngling, in dessen Augen ein kaltes Feuer brannte [KasackStadt416]
5.
meist im Singular
übertragen innerer Schwung, Begeisterung, Begeisterungsfähigkeit
Beispiele:
mit Feuer deklamieren, musizieren
er geriet immer mehr in Feuer
die Zuschauer wurden vom Feuer der Darsteller mitgerissen
dieser Komposition fehlt jegliches Feuer
er spricht mit unwiderstehlichem, ansteckendem, mitreißendem Feuer
sein Feuer steckt an, überträgt sich auf die Zuhörer
das Feuer der Liebe, Phantasie, Jugend, des Geistes
Das müssen Reize sondergleichen sein, / Die einen Greis in solches Feuer setzen [SchillerStuartII 3]
Gar kein bißchen Feuer ist in euch! Kein bißchen Initiative – schrecklich! [G. Hauptm.Einsame MenschenI]
Hätte ich nur einen Funken poetischen Feuers in mir [RaabeSperlingsgasseI 1,144]
wildes, leidenschaftliches Temperament, Wesen
Beispiele:
ein Pferd mit Feuer
eine Melodie voll südlichen Feuers
jmds. Feuer ist schwer zu bändigen, zügeln
das Feuer (= die berauschende Kraft) des Weines
[die Frau] hat Rasse und Feuer [Löns8,202]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Feuer · feuern · Feuerung · feurig · Feuerprobe · Feuerstein · Feuerwehr · Feuerwerk · Feuerzeug
Feuer n. ‘Brand, Flammenbildung’, ahd. fiur (8. Jh.), mhd. viur, viwer, viuwer, asächs. fiur, mnd. vǖr, mnl. vuur, vier, nl. vuur, aengl. fȳr, engl. fire, anord. fūrr, fȳrr. Verwandt sind griech. pȳ́r (πῦρ), umbr. pir, tschech. (älter) pýř, die auf einen ursprünglich heteroklitischen r-/n-Stamm ie. *peu̯ōr, *pū̌r, Genitiv *punés zurückgehen; den n-Stamm bewahren got. fōn, vielleicht auch anord. funi ‘Feuer’ und (mit k-Suffix) ↗Funke (s. d.). Die etymologische Entwicklung der genannten Formen ist im einzelnen undurchsichtig; sie dürfte von morphologischen Einflüssen bestimmt worden sein. Vgl. Bammesberger Die Morphologie des urgerm. Nomens (1990) 205. feuern Vb. ‘Feuer machen’, ahd. fiurēn ‘glühen, Flammen, Feuer speien’ (um 800), fiuren ‘glühend machen’ (10. Jh.), mhd. viuren; im Sinne von ‘schießen’ seit dem 17. Jh. Feuerung f. ‘das Heizen, Brennstoff’, älter ‘Feuer, Brand’ (Ende 15. Jh.). feurig Adj. ‘brennend, glühend, temperamentvoll’, mhd. viurec, viuric. Feuerprobe f. ‘Metallprüfung durch Feuereinwirkung’ (17. Jh.), erst spät auch Bezeichnung für das mittelalterliche Gottesurteil (18. Jh.). Feuerstein m. knollenförmiger, dunkler Kieselsäurestein zum Feuerschlagen, ahd. fiurstein (Hs. 12. Jh.), mhd. viurstein. Feuerwehr f. ‘zur Brandbekämpfung ausgebildete Mannschaft und ihre Gerätschaften’ (1841). Feuerwerk n. ‘Erzeugung farbiger Lichteffekte’ (16. Jh.), beim Aufkommen der Feuerwaffen auch im Sinne von ‘Munition’; vgl. spätmhd. viurwerc ‘Brennmaterial’. Feuerzeug n. ‘Gerät zum Erzeugen von Feuer’ (d. i. Stahl, Stein, Zunder, schließlich mit Hilfe von Benzin oder Gas), spätmhd. viurziuc.

Thesaurus

Synonymgruppe
Brand · Feuer
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Dynamik · ↗Eifer · ↗Energie · ↗Heftigkeit · ↗Leidenschaft · ↗Leidenschaftlichkeit · ↗Passion · ↗Tatkraft  ●  Feuer  fig. · ↗Herzblut  fig. · ↗Energeia  fachspr., griechisch · ↗Verve  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausbruch Eisen Flamme Kastanie Rauch Schwert Ursache Wasser anzünden ausbrechen ausbreiten bengalisch brennen entfachen entzünden erlöschen erwidern eröffnen fangen gießen legen lodern löschen offen olympisch schüren verheerend zerstören Öl übergreifen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feuer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Senke lag so geschützt, dass er es in der vergangenen Nacht sogar riskiert hatte, Feuer zu machen.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 324
Aber kein noch so drängendes Problem rechtfertigt das Spiel mit dem Feuer.
Die Zeit, 08.03.1996, Nr. 11
Da sahen die Kinder plötzlich vor sich ein großes Feuer.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 91
Ich sah nur noch auf das offene Feuer, das ich nie müde werde, zu betrachten.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 260
Früh um sieben saß er schon am offenen Feuer, aber nicht so adrett gekleidet wie sonst.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 294
Zitationshilfe
„Feuer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feuer>, abgerufen am 17.12.2018.

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