Feuerkopf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFeu-er-kopf
WortzerlegungFeuerKopf
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich leicht aufbrausender, hitziger Mensch
Beispiele:
ein junger, ungestümer, revolutionärer Feuerkopf
ich will doch keinen Krach zwischen euch beiden Feuerköpfen [F. WolfMamlockII]

Thesaurus

Synonymgruppe
Choleriker · Feuerkopf · ↗Hitzkopf · ↗Krawallmacher · jähzorniger Mensch · leicht erregbarer Mensch  ●  Krawallbürste  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Brausekopf · Feuerkopf · ↗Hitzkopf  ●  ↗Heißsporn  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

intellektuell jugendlich konservativ liberal musikalisch revolutionär

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feuerkopf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Gegner verbreiten von ihm das Bild eines islamistischen Feuerkopfes.
Die Zeit, 23.02.1996, Nr. 9
Obwohl sie in manchem ein leichter Feuerkopf ist, weiß sie sich immer wieder königlich zu beherrschen.
Klemz, Willy: Praktische Menschenkunde, Düsseldorf: Greif 1963, S. 114
Er ist zu schwach, um die Feuerköpfe zu mäßigen, im Kampf gegen den Extremismus gelang ihm bisher nur wenig.
Die Welt, 13.04.2005
Es ärgert mich, wenn ich als "Feuerkopf" oder "Rotschopf" bezeichnet werde.
Der Spiegel, 31.12.1990
Da freilich ein Feuerkopf beim alternden Goethe ohnehin nicht durchgedrungen wäre, überwiegt fraglos das Positive des Briefwechsels.
Geck, Martin: Zelter. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 22859
Zitationshilfe
„Feuerkopf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feuerkopf>, abgerufen am 21.05.2019.

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