Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Feuersteinbeil, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Feuersteinbeil(e)s · Nominativ Plural: Feuersteinbeile
Aussprache 
Worttrennung Feu-er-stein-beil
Wortzerlegung Feuerstein Beil
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(in der Steinzeit hergestelltes) beilartiges Werkzeug aus Feuerstein

Typische Verbindungen zu ›Feuersteinbeil‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Feuersteinbeil‹.

Verwendungsbeispiele für ›Feuersteinbeil‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit Hilfe der querschneidigen Feuersteinbeile dürften nicht erhaltene Holzschnitzereien hergestellt worden sein. [o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 4050]
Schon der vorgeschichtliche Mensch, der mit dem Feuersteinbeil hantierte, delektierte sich an ihnen. [Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 177]
Und auf skandinavischem Boden wird manches dieser Zone, vor allem materielles Besitztum wie die neolithischen Feuersteinbeile, nach dem äußersten Norden weitergegeben. [Pittioni, Richard: Der urgeschichtliche Horizont der historischen Zeit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 1023]
Der älteste Fund ist ein 9300 Jahre altes Feuersteinbeil, sagte Landesarchäologe Prof. Wilfried Menghin. [Die Welt, 19.10.2000]
Vom Geräteinventar der S. K. sind dünn‑ und dicknackige Feuersteinbeile, Silexklingen und ‑pfeilspitzen zu nennen. [o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 35880]
Zitationshilfe
„Feuersteinbeil“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Feuersteinbeil>.

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