Filterkuchen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Fil-ter-ku-chen
Wortzerlegung filternKuchen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Technik beim Filtern zurückgehaltener Feststoff, der sich auf dem Filtermittel als wachsende Schicht ansammelt

Verwendungsbeispiele für ›Filterkuchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Obwohl das Bayerische Umweltministerium die Verwertung der Filterkuchen als Düngekalk für unbedenklich hält, steht die ökologische Landwirtschaft seiner Verwendung skeptisch gegenüber.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994
Flugstäube und Filterkuchen aus der Rauchgaswäsche müssen ebenso wie der Gips aus der Entschwefelungsanlage auf Sonderdeponien entsorgt werden.
Die Zeit, 23.12.1994, Nr. 52
Ein Filter auf Keramikbasis im Fahrzeuginneren soll schließlich den Feinstaub sammeln, der letztlich mit Pressluft zu einem "Filterkuchen" geformt und im normalen Schmutzbehälter aufgefangen wird.
Die Zeit, 17.11.2006 (online)
Aus Hamburger Firmen landen zudem Kunstharz von Hoechst und Kunststoffabfälle von Beiersdorf, Flugasche von Shell und Filterkuchen von Reynolds in der DDR.
Der Spiegel, 18.07.1983
Zitationshilfe
„Filterkuchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Filterkuchen>, abgerufen am 19.04.2021.

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