Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Finanzaristokratie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Fi-nanz-aris-to-kra-tie
Wortzerlegung Finanzen Aristokratie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

über Geld, Besitz verfügende, einflussreiche (Führungs-)‍Schicht eines Landes; Geldaristokratie

Thesaurus

Synonymgruppe
Finanzaristokratie  ●  Geldadel  auch figurativ
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Finanzaristokratie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn er bekommt gleich zwei Exempel dafür geliefert, wie sehr die hiesige Finanzaristokratie ihre Muskeln spielen lassen kann. [Süddeutsche Zeitung, 26.03.1997]
Die wirklich großen Summen hatte die spanische Finanzaristokratie schon vor dem Tod Francos ins Ausland gebracht. [Die Zeit, 30.07.1976, Nr. 32]
Die Finanzaristokratie hielt über den Funkweg ständig Kontakt mit den Börsen in London und Paris und zu ihren Brokern an der Wallstreet. [Der Spiegel, 04.08.1980]
Im Unterschied zu den Industriemagnaten wie Carnegie, Rockefeller oder Morgan hatten die Angehörigen dieser Finanzaristokratie aber selten im Mittelpunkt der Öffentlichkeit gestanden. [Süddeutsche Zeitung, 23.08.2004]
Auch griff der Roldosista‑Kandidat immer wieder die einheimische Finanzaristokratie und die internationalen Finanzorganisationen an, denen er vorwarf, Ecuador zu ruinieren. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1996]]
Zitationshilfe
„Finanzaristokratie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Finanzaristokratie>.

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