Finder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Finders · Nominativ Plural: Finder
Aussprache
WorttrennungFin-der
Wortbildung mit ›Finder‹ als Erstglied: ↗Findergeld · ↗Finderlohn  ·  mit ›Finder‹ als Letztglied: ↗Pfadfinder
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
jmd., der etw. Verlorenes findet
Beispiel:
der ehrliche Finder wird um Rückgabe des Schirmes gebeten, bekommt eine Belohnung
2.
gehoben Entdecker
Beispiel:
man weiß, daß neue und bedeutende Gedanken selten einen einzigen Finder haben [MusilMann391]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Applikation Belohnung Datei Dieb Doppelklick Eigentümer Erfinder Finder Geldbörse Gletscherleich Icon Internet-Zugang Ordner Sucher Textprogramm abliefern anonym ausloben automatisieren bedanken belohnen ehrlich eintragen glücklich rechtmäßig unbekannt unehrlich zurückbekommen zurückbringen zustehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Finder‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst wenn ein Fund nach einem Jahr nicht beansprucht wird, wird er dem Finder überlassen.
Süddeutsche Zeitung, 23.01.1998
So dachte die Frau, und so dachte bald auch der Mann, und sie beschlossen, dem ehrlichen Finder zwanzig Mark zu geben.
Rösler, Jo Hanns: Wohin sind all die Jahre..., München: Goldmann 1984 [1964], S. 130
Geht es hier um Funde, oder geht es um den Finder?
Die Zeit, 06.03.1959, Nr. 10
Und wird es jetzt nicht bald viele falsche Finder geben?
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 742
Der Finder nimmt den Fund an sich und muß ihn verwahren.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 288
Zitationshilfe
„Finder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Finder>, abgerufen am 17.10.2019.

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