Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Finderlohn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Finderlohn(e)s · Nominativ Plural: Finderlöhne
Aussprache 
Worttrennung Fin-der-lohn
Wortzerlegung Finder Lohn
eWDG

Bedeutung

Belohnung, die der Finder eines verlorenen Gegenstandes bei dessen Rückgabe bekommt

Thesaurus

Synonymgruppe
Finderlohn [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]

Typische Verbindungen zu ›Finderlohn‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Finderlohn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Finderlohn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Besteht ein Anspruch auf Finderlohn, so hat die Behörde oder die Verkehrsanstalt dem Finder die Herausgabe der Sache an einen Empfangsberechtigten anzuzeigen. [o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997]
Wer den Fund verheimlicht oder die Anzeigepflicht verletzt, hat auf Finderlohn keinen Anspruch. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22331]
Einen Finderlohn gibt es nach brandenburgischen Gesetzen nicht, alles was im Boden gefunden wird, gehört automatisch dem Land. [Der Tagesspiegel, 27.09.2003]
Dem ehrlichen Finder steht nach dem Gesetz auf sein ausdrückliches Verlangen ein Finderlohn zu. [Chamrath, Gustav: Lexikon des guten Tons, Wien: Ullstein 1954 [1953], S. 71]
Wenn dieser Tip zu einem Erfolg führt, und wenn es absolut sicher ist, daß es echt ist, sind wir bereit, einen Finderlohn dafür zu zahlen. [Süddeutsche Zeitung, 07.06.1997]
Zitationshilfe
„Finderlohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Finderlohn>.

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