Finderlohn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFin-der-lohn
WortzerlegungFinderLohn
eWDG, 1967

Bedeutung

Belohnung, die der Finder eines verlorenen Gegenstandes bei dessen Rückgabe bekommt

Thesaurus

Synonymgruppe
Finderlohn [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Besteht ein Anspruch auf Finderlohn, so hat die Behörde oder die Verkehrsanstalt dem Finder die Herausgabe der Sache an einen Empfangsberechtigten anzuzeigen.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Wer den Fund verheimlicht oder die Anzeigepflicht verletzt, hat auf Finderlohn keinen Anspruch.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22331
Einen Finderlohn gibt es nach brandenburgischen Gesetzen nicht, alles was im Boden gefunden wird, gehört automatisch dem Land.
Der Tagesspiegel, 27.09.2003
Dem ehrlichen Finder steht nach dem Gesetz auf sein ausdrückliches Verlangen ein Finderlohn zu.
Chamrath, Gustav: Lexikon des guten Tons, Wien: Ullstein 1954 [1953], S. 71
Wenn dieser Tip zu einem Erfolg führt, und wenn es absolut sicher ist, daß es echt ist, sind wir bereit, einen Finderlohn dafür zu zahlen.
Süddeutsche Zeitung, 07.06.1997
Zitationshilfe
„Finderlohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Finderlohn>, abgerufen am 26.05.2019.

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