Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fingerschale, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Fin-ger-scha-le
Wortzerlegung Finger Schale2
eWDG

Bedeutung

kleine, auf der Tafel stehende Schale, die mit Wasser gefüllt ist und zum Reinigen der Fingerspitzen bei den Mahlzeiten dient
Beispiel:
Sein erstes Bedürfnis nach beendeter Mahlzeit war die Fingerschale mit parfümiertem Wasser [ Th. MannZauberb.2,46]

Verwendungsbeispiele für ›Fingerschale‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bild 7 stellt die geeignete Serviettenform für die Fingerschale vor. [Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 3]
Zum Service gehören dann außerdem noch die Fingerschale sowie eine kleine Tasse für den Fond. [Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 61]
Da die Artischocke mit den Händen berührt wird, ist eine Fingerschale einzusetzen. [Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 111]
Den meist holzigen Rest des Spargels legt man auf den Abfallteller und benützt im Anschluß eine Fingerschale zur Reinigung. [Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4546]
Natürlich ist es schön, wenn zu Austern eine Fingerschale zur Verfügung ist, die man auch für diese benutzen und nicht als willkommenen Wasser‑Zitronen‑Mix schlürfen sollte. [Süddeutsche Zeitung, 03.12.2003]
Zitationshilfe
„Fingerschale“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fingerschale>.

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