Fis-Dur, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Fis-Dur(s) · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈfɪsduːɐ̯] · [fɪsˈduːɐ̯]
Worttrennung Fis-Dur
Wortzerlegung FisDur
Rechtschreibregeln § 40 (1), § 55 (1)
Formgeschichte Im Laufe der Musikgeschichte gab es immer wieder Varianz in der Schreibung der Tonarten. Vor allem in der heutigen Musik hat sich jedoch die Konvention durchgesetzt, den Grundton bei Durtonarten großzuschreiben, bei Molltonarten hingegen klein. So heißt es also beispielsweise C‑Dur, aber c‑Moll.
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

auf dem Grundton Fis aufbauende Durtonart, die in der Notenschrift mit sechs ♯ als Vorzeichen notiert wird
Beispiele:
Ferdinand Gotthelf Hand, der deutsche Philologe, hat in seiner »Ästhetik der Tonkunst« 1837 geschrieben, dass in Fis-Dur feierlicher Mut liege und von dieser Tonart ein wohltuender Genuss errungener Ruhe ausgehe. [Die Welt, 08.03.2014]
Das seltene Fis-Dur sowie Ges‑Dur mit seinen ebenfalls sechs Vorzeichen hielt Verdi offenbar für geeignet, ein Hinsehnen nach einem weit weg liegenden Ziel einzufangen. [Neue Zürcher Zeitung, 27.09.2013]
In Fis-Dur […] ist Fis der wichtigste Ton[…]. [Die Zeit, 03.05.2007]
Auch die Struktur ihrer jüngsten Sinfonie (welche in fis‑Moll beginnt und in Fis-Dur endet) ist für Ausübende und Zuhörende klar und einfach angelegt. [Neue Zürcher Zeitung, 23.04.1993]
Für Fis-Dur spricht, daß es auf dem Papier zwar kompliziert aussieht, aber auf dem Klavier die gewissermaßen handgerechtesten Griffe bietet. [die tageszeitung, 25.09.1989]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Fis-Dur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fis-Dur>, abgerufen am 10.04.2021.

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