Fischauge, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFisch-au-ge
WortzerlegungFischAuge
eWDG, 1967

Bedeutung

starres, glasiges, kalt blickendes Auge
Beispiel:
Sein starres, gräßliches Gesicht mit den runden Fischaugen [MeyrinkGolem17]

Verwendungsbeispiele für ›Fischauge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Torkelnd im Fischauge der Kamera, hadert der Dichter mit sich und der Welt.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.1995
Mit ringförmigen Fischaugen saßen sie da, tranken ihr Bier aus, zahlten und gingen.
Ball, Hugo: Flammetti. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 5034
Bald verschieben sich Perspektiven, sehen wir mit den Helden die Welt durch ein Fischauge.
Die Welt, 05.01.2002
Die Einstellung des Fischauges für die Nähe hängt mit dem Aufenthalt im Wasser zusammen.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 1042
Der Meister mit seinen vorquellenden Fischaugen, dem runden Gesicht, dem Walroßbart, hat seine Brieftasche in der Hand.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 11
Zitationshilfe
„Fischauge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fischauge>, abgerufen am 28.01.2020.

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