Flageolett, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Flageolett(e)s · Nominativ Plural: Flageolette/Flageoletts
Aussprache
WorttrennungFla-ge-olett · Fla-geo-lett
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Flageolett‹ als Erstglied: ↗Flageolett-Ton · ↗Flageolettton
eWDG, 1967

Bedeutung

Musik
1.
durch leichtes Berühren einer Saite erzeugter flötenartiger, hoher Ton bei Streichinstrumenten und Harfe
2.
hohes Flötenregister der Orgel

Typische Verbindungen
computergeneriert

Doppelgriff Glissando Streicher künstlich natürlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Flageolett‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das half ihm jedoch nicht, alle Töne zu treffen, sauber zu intonieren und kratzende Flageoletts zu vermeiden.
Die Welt, 15.02.2003
Er lässt die Streicher bis hoch hinauf in zart verzweifelte Flageoletts splissen.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.2001
Doch plötzlich bleibt der Song auf einem Ton hängen, zarte Flageoletts schweben darüber, ein Vibraphon tupft behutsam wie ein Wattebausch.
Die Zeit, 13.02.1998, Nr. 8
Der Italiener ist ein Grenzgänger an den Rändern von Klang und Sprache, seit Donaueschingen 1979 international akkreditiert, in Mikrobereichen der Töne und Flageoletts heimisch.
Der Tagesspiegel, 14.03.2001
Es folgen dann auf 25 S. verschiedene Tonleitern und Arpeggios, Doppelgriffe, Triller und Flageoletts sowie drei pädagogisch gehaltene Geigenduette von Cartier.
Schwarz, Boris: Cartier. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1973], S. 16538
Zitationshilfe
„Flageolett“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flageolett>, abgerufen am 18.11.2019.

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