Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Flamingo, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Flamingos · Nominativ Plural: Flamingos
Aussprache  [flaˈmɪŋgo]
Worttrennung Fla-min-go
Herkunft aus gleichbedeutend flamingoport
eWDG und ZDL

Bedeutung

Flamingo
Flamingo
(Charles J. Sharp, CC BY-SA 4.0)
weißer oder rosenroter, gesellig am Wasser lebender Vogel warmer Gebiete mit langen, dünnen Beinen, langem Hals und breitem, dickem, von der Mitte an nach unten gebogenem SchnabelWDG
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein rosa, rosaroter Flamingo
als Aktivsubjekt: Flamingos staksen [durchs Wasser]
Beispiele:
Wilde Flamingos [Überschrift] In Deutschland leben Flamingos auch in freier Wildbahn. Bestimmt hast du die Vögel mit dem rosafarbenen Gefieder und dem langen Hals schon mal in einem Zoo oder im Fernsehen gesehen. Im Münsterland im Westen Deutschlands kann man sie im Frühling auch in Freiheit beobachten. Schon seit einigen Jahrzehnten brüten dort einige Flamingos in einem Naturschutzgebiet. [Der Prignitzer, 14.03.2022]
Der Andenflamingo ist viel seltener als sein berühmter Verwandter, der Rosaflamingo, den viele Parks halten. Rosa ist zwar auch das Tier aus den Anden, aber von anderen Flamingos unterscheidet es sich durch seine gelborangefarbenen Beine, die ihm auch den Namen Gelbfußflamingo eingebracht haben. […] Die Vögel stehen gerne dicht an dicht, das tun sie auch in ihrer natürlichen Tausendergruppe auf dem Salzsee. [Der Tagesspiegel, 17.01.2021]
Deswegen wissen auch nur wenige, dass im Zoo nur ein ins Futter gemischter Farbstoff dafür sorgt, dass die Federn der Flamingos rosa sind – in freier Wildbahn sorgt ihre Nahrung, kleine Krebse und Algen, für den typischen Farbton. [Fränkischer Tag, 08.11.2021]
B[…] erklärt: »In der Natur nehmen die Flamingos diese Carotinoide vor allem mit planktonischen Algen und Krebstierchen auf, die sie mit ihrem Seihschnabel aus dem Wasser filtern.« [Rhein-Zeitung, 30.04.2021]
Der Flamingo hat zwar festen Boden unter den Füßen, wenn er schläft, dafür balanciert er seinen Körper wie ein Artist nur auf einem einzigen dünnen Bein, während das zweite Bein angewinkelt im Gefieder steckt. [Mittelbayerische, 06.07.2019]
Perlhühner, Tauben, Francoline (genannt Rebhühner oder Fasane), Enten, Gänse, Wasserhühner, Schnepfen, Kraniche, Reiher, Störche, Flamingos, Pelikane tummelten sich zu Tausenden und Abertausenden an den Bänken und auf den Inseln des gewaltigen Stromes. [Peters, Carl: Im Goldland des Altertums. München: Lehmann 1902, S. 187]

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Flamingo m. weiß-rosafarbener Watvogel, Entlehnung (18. Jh.) von port. flamingo, das über span. flamengo, flamenco auf prov. flamenc (woraus frz. flamant) zurückgeführt wird. Man sieht darin im Hinblick auf das weiß-rosafarbene „geflammte“ Gefieder eine Ableitung von lat. flamma ‘Flamme’ mit einem aus dem Germ. stammenden Suffix -enc.

Typische Verbindungen zu ›Flamingo‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Flamingo‹.

Zitationshilfe
„Flamingo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flamingo#1>.

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Flamingo, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Flamingos · Nominativ Plural: Flamingo
Aussprache  [flaˈmɪŋgo]
Worttrennung Fla-min-go
DWDS-Verweisartikel

Bedeutung

Synonym zu Flamenga

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Zitationshilfe
„Flamingo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flamingo#2>.

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