Flammenmeer, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFlam-men-meer
WortzerlegungFlammeMeer
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben
Beispiel:
nach dem Bombenangriff war die Stadt ein einziges Flammenmeer

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausbreiten bedrohen einzig entkommen hüllen kämpfen lodernd löschen riesig untergehen versinken verwandeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Flammenmeer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings kämen die Helfer im Kampf gegen das Flammenmeer allmählich voran.
Die Zeit, 26.06.2008 (online)
Was völlig unmöglich war, da wir durch die brennenden Straßen gar nicht durchgekommen sind, es war ja alles ein Flammenmeer.
Der Tagesspiegel, 14.04.2005
Wo immer ein kohlender Stecken hingeworfen wurde, da flackerte es lichterloh, und bald umgab uns das vorschriftsmäßige Flammenmeer.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 623
Durch das Flammenmeer der Ortschaft war keine Ausfahrt mehr möglich.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 693
Nun, Ambosse habe ich nicht zerhauen, Drachen habe ich nicht getötet, Flammenmeere habe ich nicht durchschritten.
Wagner, Siegfried: Erinnerungen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1923], S. 21679
Zitationshilfe
„Flammenmeer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flammenmeer>, abgerufen am 19.10.2019.

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