Flammenschein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Flammenschein(e)s · Nominativ Plural: Flammenscheine · Verwendung im Plural ungebräuchlich
Aussprache 
Worttrennung Flam-men-schein
Wortzerlegung  Flamme Schein1
eWDG

Bedeutung

gehoben
Beispiel:
der Flammenschein der Kerze erhellte den Raum

Verwendungsbeispiele für ›Flammenschein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Flammenschein kroch dem Mann an die nackten Beine, schlich sich zögernd über entsetzliche Narben.
Die Zeit, 22.11.1951, Nr. 47
Der Flammenschein sei in den Stunden vor Sonnenaufgang weithin zu sehen gewesen.
Die Zeit, 27.09.2011 (online)
Der Flammenschein konnte selbst in Orten, die hundert Kilometer entfernt liegen, gesehen werden.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 338
Nicht eine Feuersbrunst, sondern leistungsfähige Scheinwerfer tauchten das Renaissance-Schloss über dem Main in den spektakulären Flammenschein.
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2002
Auch sah ich einen Flammenschein von den Spitzen der Felsen leuchten und wildes Schreien und Rufen erfüllte die Luft.
Perutz, Leo: Die dritte Kugel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1988 [1915], S. 32
Zitationshilfe
„Flammenschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flammenschein>, abgerufen am 28.10.2021.

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