Flammenschrift, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Flammenschrift · Nominativ Plural: Flammenschriften · Verwendung im Plural ungebräuchlich
Aussprache  [ˈflamənˌʃʀɪft]
Worttrennung Flam-men-schrift
Wortzerlegung  Flamme Schrift
eWDG

Bedeutung

dichterisch Schrift aus flammenden Buchstaben
Beispiel:
Die Magier kamen, doch keiner verstand / Zu deuten die Flammenschrift an der Wand [ HeineBelsazar]

Typische Verbindungen zu ›Flammenschrift‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Flammenschrift‹.

Verwendungsbeispiele für ›Flammenschrift‹

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Auf wessen Tisch die rotleuchtende Flammenschrift unseres Blattes entdeckt wurde, der erschien schon verdächtig.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1979
An beiden Seiten ist die Flammenschrift eingeschlossen durch wogende Ährenfelder.
o. A.: "Tag der Nationalen Arbeit": Reportage vom Abbrennen des Feuerwerks über dem Tempelhofer Feld in Berlin, 01.05.1933
Wie eine Flammenschrift zucken bunte Kurven und Säulen über die Wand.
Der Tagesspiegel, 17.01.2003
Der Herausgeber der "Frankfurter Allgemeinen" hat ein Buch geschrieben und via "Bild" -Zeitung mit Flammenschrift unters Volk gebracht.
Die Welt, 31.03.2004
In Flammenschrift stehen die Worte "Letzter Gruß" über dem Bilde des ersten Reichspräsidenten.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 05.03.1925
Zitationshilfe
„Flammenschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flammenschrift>, abgerufen am 28.10.2021.

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