Flammeri, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Flammeris · Nominativ Plural: Flammeris
Aussprache 
Worttrennung Flam-me-ri
Herkunft Englisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Kochkunst kalte Süßspeise, die aus Stärkemehl oder Grieß, Milch, Zucker und verschiedenen Gewürzen zubereitet wird
Beispiel:
als Nachtisch ein Kompott, einen Flammeri oder einen Eierkuchen [ A. ZweigEinsetzung80]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Flammeri m. kalte Süßspeise, ‘Pudding’, Entlehnung (Mitte 19. Jh.) von engl. flummery ‘Haferbrei’, aus walis. llymru, einem Wort unbekannter Herkunft.

Verwendungsbeispiele für ›Flammeri‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit jedoch die Industrie Puddingpulver für kalte Süßspeisen anbietet, ist die früher dafür übliche Bezeichnung Flammeri kaum noch gebräuchlich.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 168
Vor allen Dingen lag ihr sehr viel an einem Ragout von Wildbret und einem Flammeri von Gries mit Beerensauce.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 349
Während draußen der Sturm tobt, futtern sich die Geistesheroen heftig diskutierend durch Hummercremesuppe, Roastbeef und schottischen Flammeri.
Die Zeit, 12.03.1998, Nr. 12
Hernach gibt es einen soliden Flammeri oder einfach Kompott mit Kleingebäck.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 154
Zitationshilfe
„Flammeri“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flammeri>, abgerufen am 04.12.2020.

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